Das eigene Abschiednehmen nach dem Tod von PatientInnen und die Trauerbegleitung Hinterbliebener.
Wenn unsere PatientInnen versterben, hinterlassen sie- abhängig von der entstandenen therapeutischen Beziehung- Spuren in uns: Traurigkeit, Leere, intrusive Gedanken oder Selbstzweifel lassen sich als Merkmale beruflicher Trauer beschreiben.
In der Fortbildung loten wir aus, welche Bedeutung diese Merkmale in unserem eigenen Berufsleben haben. Anschließend entwickeln wir Umgangsmöglichkeiten auf individueller sowie auf Teamebene.
Wichtige Leitfragen des ersten Fortbildungstags lauten:
Im zweiten Teil des Seminars beschäftigen wir uns mit der Trauerbegleitung und Trauertherapie mit Hinterbliebenen.
Trauernde finden auf unterschiedlichen Wegen zu uns: mit Trauer als ausdrücklichem Therapieanliegen oder auch im Rahmen eines Angehörigengespräches nach natürlichem Tod oder einem Suizid. Da für Trauer keine Norm existiert, können Heftigkeit und Dauer von Trauerreaktionen verunsichern, und zwar sowohl die Betroffenen als auch uns Behandelnde.
Folgende Themen werden am zweiten Fortbildungstag vertieft:
Für das Seminar konnten wir (erneut) Dr. Klaus Lang gewinnen. Dr. Lang ist Verhaltenstherapeut und Supervisor in eigener Praxis in München, ist als Palliativpsychologe und Psychoonkologe im wissenschaftlichen Beirat der deutschen Krebsgesellschaft (Sektion Psychoonkologie) tätig und engagiert sich seit Jahren intensiv in der psychoonkologischen Weiterbildung.